Killroy was here
Dahin gegangen,
wo nie einer war,
hinter die Schwärze,
weit hinters Licht.
Fahne gepflanzt,
freudengetanzt,
Götter getroffen,
kannten mich nicht.
Dinge gesehen,
die waren kein Ding,
schwer zu beschreiben,
leicht zu verstehen.
Tränen verschluckt,
Herzblut gespuckt,
Klänge vernommen,
wahnsinning schön.
Alles in allem,
kein Funke umsonst,
nichts was geschehn ist
hat sich verwirkt.
Drache und Wurm,
alles im Sturm,
Wunder entstehen,
weil man sie birgt.
Kann nicht berichten,
so sehr es mich drängt,
kein Sterbenswörtchen,
nicht einmal dir.
Selber geh hin,
sieh nur, ich bin
kritzelnd verewigt:
Killroy was here.
Dahin gegangen,
wo nie einer war,
hinter die Schwärze,
weit hinters Licht.
Fahne gepflanzt,
freudengetanzt,
Götter getroffen.
Kannten mich nicht.
Killroy Estava Aqui
Fui pra um lugar,
onde ninguém esteve,
depois da escuridão,
longe da luz.
Bandeira fincada,
dançando de alegria,
Encontrei deuses,
e eles não me conheceram.
Coisas que vi,
que não eram nada,
difícil de descrever,
mas fácil de entender.
Lágrimas engolidas,
sangue do coração,
sons que ouvi,
uma beleza insana.
No fim das contas,
nada em vão,
nada que aconteceu
se perdeu no ar.
Dragão e verme,
tudo em tempestade,
milagres surgem,
quando você os guarda.
Não posso contar,
por mais que eu queira,
nenhum sussurro,
nem pra você.
Vá você mesmo,
veja, eu estou
eternamente rabiscado:
Killroy estava aqui.
Fui pra um lugar,
onde ninguém esteve,
depois da escuridão,
longe da luz.
Bandeira fincada,
dançando de alegria,
Encontrei deuses.
Eles não me conheceram.
Composição: Heinz Rudolf Kunze, Niels Frevert