395px

Porträt

Joan Manuel Serrat

Retrato

Mi infancia son recuerdos de un patio de Sevilla
Y un huerto claro donde madura el limonero
Mi juventud, veinte años en tierras de Castilla
Mi historia, algunos casos que recordar no quiero

Ni un seductor Mañara, ni un Bradomín he sido
Ya conocéis mi torpe aliño indumentario
Más recibí la flecha que me asignó Cupido
Y amé cuanto ellas puedan tener de hospitalario

Hay en mis venas gotas de sangre jacobina
Pero mi verso brota de manantial sereno
Y más que un hombre al uso que sabe su doctrina
Soy, en el buen sentido de la palabra, bueno

Desdeño las romanzas de los tenores huecos
Y el coro de los grillos que cantan a la Luna
A distinguir me paro las voces de los ecos
Y escucho solamente, entre las voces, una

Converso con el hombre que siempre va conmigo
Quien habla solo espera hablar a Dios un día
Mi soliloquio es plática con este buen amigo
Que me enseñó el secreto de la filantropía

Y al cabo, nada os debo, me debéis cuanto escribo
A mi trabajo acudo, con mi dinero pago
El traje que me cubre y la mansión que habito
El pan que me alimenta y el lecho en donde yago

Y cuando llegue el día del último viaje
Y esté a partir la nave que nunca ha de tornar
Me encontraréis a bordo ligero de equipaje
Casi desnudo, como los hijos de la mar

Porträt

Meine Kindheit sind Erinnerungen an einen Innenhof in Sevilla
Und einen klaren Garten, wo der Zitronenbaum reift
Meine Jugend, zwanzig Jahre in den Ländern von Kastilien
Meine Geschichte, einige Fälle, an die ich mich nicht erinnern will

Weder ein verführerischer Mañara, noch ein Bradomín war ich
Ihr kennt meinen unbeholfenen Kleidungsstil
Doch erhielt ich den Pfeil, den mir Cupido zuwies
Und liebte alles, was sie an Herzlichkeit zu bieten haben

In meinen Adern fließen Tropfen von jakobinischem Blut
Doch mein Vers entspringt aus einer ruhigen Quelle
Und mehr als ein gewöhnlicher Mann, der seine Lehre kennt
Bin ich, im besten Sinne des Wortes, gut

Ich verachte die Romanzen der hohlen Tenöre
Und den Chor der Grillen, die zum Mond singen
Ich halte inne, um die Stimmen der Echos zu unterscheiden
Und höre nur, zwischen den Stimmen, eine

Ich spreche mit dem Mann, der immer bei mir ist
Wer allein spricht, hofft, eines Tages mit Gott zu reden
Mein Monolog ist ein Gespräch mit diesem guten Freund
Der mir das Geheimnis der Philanthropie lehrte

Und letztlich schulde ich euch nichts, ihr schuldet mir, was ich schreibe
Zu meiner Arbeit gehe ich, mit meinem Geld bezahle ich
Den Anzug, der mich bedeckt, und das Haus, in dem ich wohne
Das Brot, das mich nährt, und das Bett, in dem ich liege

Und wenn der Tag der letzten Reise kommt
Und das Schiff ablegt, das niemals zurückkehren wird
Werdet ihr mich an Bord finden, leicht bepackt
Fast nackt, wie die Kinder des Meeres

Composição: Joe Dark Angel