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Neon

Todtgelichter

Neon

Ich tauche in ein Meer von Lampen
Ich sehe euch und bin doch allein
Strömend Schatten, Erinnerungen
Vergänglich kreuzende Schicksale
Ein Hauch eines Lebens
Eine Ahnung von Heimat

Gespenstisches Flüstern heuchelt Sinn
Neon lässt eurer Sein verwischen
Und es reißt uns alle fort
Rastlos, haltlos treiben wir
Ein flüchtiges Gefühl einer Wiederkehr
Reisende zwischen Kuppeln aus Licht

Und ich falle durch den Nachthimmel
Eiskalter Wind lässt mich erwachen
Ich traue mich nicht stehen zu bleiben
Denn ich weiß nicht wohin
Ich durchschneide die Stratosphäre
Hat meine Seele einen Anker?

Neon

Eu mergulho em um mar de luzes
Eu vejo vocês, mas estou sozinho
Sombras fluindo, lembranças
Destinos que se cruzam e se vão
Um sopro de vida
Uma sensação de lar

Sussurros fantasmagóricos fingem ter sentido
Neon faz seu ser se apagar
E nos arrasta todos pra longe
Incessantes, sem rumo, flutuamos
Uma sensação passageira de retorno
Viajantes entre cúpulas de luz

E eu caio pelo céu da noite
O vento gelado me faz despertar
Não me atrevo a parar
Pois não sei pra onde ir
Eu corto a estratosfera
Minha alma tem um âncora?

Composição: Todtgelichter