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Empathika

Totenwache

Seit jeher, seit dem Leib entsprungen
Von schwarzen Wolken stets beäugt
Wurd ich mit Liedern nie besungen
Ein reines Herz, befleckt gezeugt
Im finst'ren Tal, dort wand're ich
Bin euer Trost, mein eigen' nicht
Nach außen strahlt, was mir verwehrt
Und was von mir so sehr begehrt

Empathika
Wird niemals heilen, und eure Last auf ewig weilen
Ein ewig schwarzes Meer
Empathika
Ich helfe dir, auch wenn ich mich selbst verlier'
Der Abgrund greift nach mir

Mein letzter Halt, ein Griff ins Leere
Ich fühl die Kälte, fühl die Schwere
In mir nichts, mir fehlt der Wille
Lausch dem Abgrund, lausch der Stille

Ich schwimm' im Meer aus schwarzem Blut
Und tausend Augen schauen mich an
Die Wellen brechen, es toben Fluten
Doch keiner reicht mir seine Hand

Empathika, Last meines Lebens
Halte ich ihr nicht mehr stand
Ich sehne mich so sehr nach Frieden
Schließ die Türen zum Verstand

Der Abgrund ruft mich, spricht mir Ruhe
Schließt sich schützend um mein Herz
Und endlich kann ich euch entkommen
Frei von allem, frei von Schmerz