Brosélîawnd
Reden wird er, König vor sieben Jahren.
Das Ross des Nordens, goldbedeckt... tot!
Merlin im tiefen Grabe wehklagend also spricht:
"Ich hab' das Wort des Rätsels, und ach, sie hören's
nicht! Das Wort an dem die Zukunft die Gegenwart sich
kennt - nur einen Tag um ander'n, zu sagen ist's vergönnt!"
Wie Merlin möchte' ich durch die Wälder zieh'n:
Was die Stürme wehen, was die Donner rollen und die Blitze wollen,
Was die Bäume sprechen wenn sie brechen,
möchte' ich wie Merlin verstehen.
Die Weisen aber kommen stets an dem falschen Tag
Und fragen viel hinunter, den letzten Dingen nach.
Dann horchen sie vergeblich am Rand der Zaub'rergruft,
Denn eines Tages ruf ich's vergeblich in die Luft!
Wenn Krieg kommen wird, sich schwarz daherwälzend...
Ach käm' am rechten Tage der rechte Held daher,
Empfinge mein Vermächtnis in meiner tiefen Leer'!
Dann würd' in froher Freiheit die Welt von ihm verweest,
Vom Harren und vom Ängsten die Kreatur erlöst!
Brosélîawnd
Ele fala, rei há sete anos.
O cavalo do norte, coberto de ouro... morto!
Merlin no fundo do túmulo lamenta e diz:
"Eu tenho a palavra do enigma, e ah, eles não ouvem!
A palavra com a qual o futuro conhece o presente -
só um dia para outro, é permitido dizer!"
Como Merlin, eu gostaria de vagar pelas florestas:
O que os ventos sopram, o que os trovões rugem e os relâmpagos querem,
O que as árvores falam quando se quebram,
Eu gostaria de entender como Merlin.
Mas os sábios sempre vêm no dia errado
E perguntam muito, buscando as últimas coisas.
Então escutam em vão na beira da cripta do mago,
Pois um dia eu chamarei em vão para o ar!
Quando a guerra vier, se arrastando em trevas...
Ah, se no dia certo o herói certo aparecesse,
Receberia meu legado na minha profunda solidão!
Então, em alegre liberdade, o mundo seria dele despojado,
Liberando a criatura da espera e do medo!