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Quando o Burro Está Muito Bem

Hildegard Knef

Wenn's Dem Esel Zu Gut Geht

Wenn's dem esel zu gut geht,
Dann trabt er aufs eis,
Um zu tanzen, wie jeder weiß
Und er wiehert und trampelt
Und dreht sich im kreis,
Sucht applaus um jeden preis;
Und er dreht pirouetten,
Weiß sich kaum zu retten,
Glaubt richtig wichtig zu sein:
Wenn's dem esel zu gut geht,
Dann trabt er aufs eis;
Ja und dann, dann bricht er ein.

Und wenn's uns mal zu gut geht,
Kommen wir aus dem gleis,
(und) wir fragen nicht, wer wird verletzt.
Wir sind der ein mann verein,
Stellen uns selber ein bein;
Ja und dann brechen wir ein.

Und sind wir mal zu zwei'n,
Dann seh'n wir nicht ein,
Dass dieses der götter geschenk;
Wir nehmen es hin
Mit verschleiertem sinn,
Und schon schlagen wir der länge nach hin.

Wenn's dem esel zu gut geht,
Dann trabt er aufs eis,
Um zu tanzen, wie jeder weiß;
Und er wiehert und trampelt
Und dreht sich im kreis,
Sucht applaus um jeden preis;
Und er dreht pirouetten,
Weiß sich kaum zu retten,
Glaubt richtig wichtig zu sein:
Ja, wenn's dem esel zu gut geht,
Dann trabt er aufs eis;
Ja und dann, dann bricht er ein.

Doch sind wir mal allein,
Dann möchten wir schrei'n:
Die einsamkeit, sie weckt mich ein!
(und) wir simulieren, bis wir gefrieren,
Gefrieren bis ins gebein.

Manche herzen sind feist,
Der kopf ohne geist,
Doch wir glauben, das glück stünd' uns zu;
Doch nach einem schlag,
'nem schlag ins genick,
Zieh'n wir uns beleidigt zurück.

Ja, wenn's dem esel zu gut geht,
Dann trabt er aufs eis,
Um zu tanzen, wie jeder weiß;
Und er kichert und ziert sich,
Posiert ungeniert sich,
Bläht sich auf vor eitelkeit, und er ließe sich morden
Für ehren und orden,
Ist leider vom menschen nicht weit.
Ja, wenn's immer zu gut geht, stellt sich selber ein bein,
Na und dann, dann bricht er ein.

Quando o Burro Está Muito Bem

Quando o burro tá muito bem,
Ele pisa no gelo,
Pra dançar, como todo mundo sabe
E ele relincha e pula
E gira em círculos,
Procura aplauso a qualquer preço;
E ele faz piruetas,
Mal consegue se salvar,
Acha que é realmente importante:
Quando o burro tá muito bem,
Ele pisa no gelo;
E aí, ele quebra a cara.

E quando a gente tá muito bem,
Saímos dos trilhos,
(e) a gente não pergunta quem vai se machucar.
Nós somos um time só,
Colocamos um pé no caminho;
E aí, a gente quebra a cara.

E se estamos só nós dois,
Então não vemos um,
Que isso é um presente dos deuses;
A gente aceita
Com a mente turva,
E já caímos de cara no chão.

Quando o burro tá muito bem,
Ele pisa no gelo,
Pra dançar, como todo mundo sabe;
E ele relincha e pula
E gira em círculos,
Procura aplauso a qualquer preço;
E ele faz piruetas,
Mal consegue se salvar,
Acha que é realmente importante:
Sim, quando o burro tá muito bem,
Ele pisa no gelo;
E aí, ele quebra a cara.

Mas se estamos sozinhos,
Então queremos gritar:
A solidão, ela me acorda!
(e) a gente finge, até congelar,
Congelar até os ossos.

Alguns corações são gordos,
A cabeça sem juízo,
Mas a gente acredita que a sorte tá com a gente;
Mas depois de um golpe,
Um golpe no pescoço,
A gente se retira ofendido.

Sim, quando o burro tá muito bem,
Ele pisa no gelo,
Pra dançar, como todo mundo sabe;
E ele ri e se faz de difícil,
Posa sem vergonha,
Se enche de vaidade, e ele se deixaria matar
Por honras e medalhas,
Infelizmente, não tá longe do ser humano.
Sim, quando tudo tá muito bem, ele mesmo coloca um pé no caminho,
E aí, ele quebra a cara.

Composição: