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Antes da Tempestade

Lifthrasil

Vor Dem Sturm

Ein Seher, einst von der Kraft geweiht
Betrat das Reich der Dunkelheit
Im Nebelrausche seines schwarzen Tranks
Sah er der Welten Untergang
Am letzten Tage vor der ewigen Nacht
Zieht ein Sturm herauf
Ein Schiff wird kommen über die See
Als Bringer der Welten Untergang

Vor dem Sturm
Ein Feuer brennt in der Nacht
Im Norden ziehen schwarze Wolken auf
Und die Welt erstarrt
Der kalte Wind trägt den Atem
Der Bestie, die die Sonne verschlingt
Vor dem Sturm
Der kalte Wind trägt den Atem
Der Bestie, die den Winter bringt

Vor dem Sturm
Kein Feuer brennt in der Nacht
Es weht ein kalter Wind
Wir stehen bereit
Mag der Sturm nun kommen
Im Morgengrauen kommt der Fall der Nebel
Einem Irrlicht folgend wandle ich durch den kalten Nebel
Keine Schatten keine Furcht, traumwandlerisch
Sucht es mir den Weg auf dem Pfad der finster steht
Hier im Weltenreich des Steins tief gehüllt in Schweigen

Bar jeder Hoffnung steige ich empor
Doch fühle den Schmerz
Das Weichen der Nacht
Das Grauen des Morgens mit Entsetzen bedacht
Die Wesen welche mir im Geiste gleichen
Abgründe rufen, ziehen mich hinab in den Nebel
Mein leidliches Grab

Doch verwehrt ist mir der Weg in meine Welt
So harre ich des Lichts und verachte den Tag
Der grausam in die Augen sticht
Um zu blenden den Verstand, zu beenden was begann
So rufe ich die Geister der Kälte hervor
Nebel erwache, erlöse mein Leid
Bin ich bereit zu folgen den Stimmen
Welche lockend ersinnen das Vergehen des Sterns

Aus dem Tale erhebt sich flutengleich, der Nebel wallt
Tauche hinab, das Irrlicht erscheint
Vergessen ist der Schmerz, ewig fern das Leid

Antes da Tempestade

Um vidente, uma vez consagrado pela força
Entrou no reino da escuridão
No sussurro da névoa de sua bebida negra
Ele viu o fim dos mundos
No último dia antes da noite eterna
Uma tempestade se aproxima
Um navio virá sobre o mar
Como portador do fim dos mundos

Antes da tempestade
Um fogo arde na noite
No norte, nuvens negras se acumulam
E o mundo se petrifica
O vento frio traz o sopro
Da besta que devora o sol
Antes da tempestade
O vento frio traz o sopro
Da besta que traz o inverno

Antes da tempestade
Nenhum fogo arde na noite
Sopra um vento gelado
Estamos prontos
Que a tempestade venha agora
Na luz da manhã, vem a queda da névoa
Seguindo uma luz errante, caminho pela névoa fria
Sem sombras, sem medo, sonâmbulo
Procura o caminho na trilha que é sombria
Aqui no reino dos mundos, envolto em silêncio

Desprovido de esperança, eu subo
Mas sinto a dor
A despedida da noite
O horror da manhã, com espanto considerado
As criaturas que se assemelham a mim em espírito
Abismos chamam, me puxam para baixo na névoa
Meu triste túmulo

Mas o caminho para o meu mundo me é negado
Então espero pela luz e desprezo o dia
Que cruelmente fere os olhos
Para ofuscar a mente, acabar com o que começou
Então eu chamo os espíritos do frio
Névoa, desperte, liberte meu sofrimento
Estou pronto para seguir as vozes
Que sedutoramente imaginam a passagem da estrela

Do vale, levanta-se como uma onda, a névoa se agita
Mergulhe, a luz errante aparece
Esquecida está a dor, eternamente distante o sofrimento

Composição: