Auf Halben Weg
Auf halben Weg schaut man zurück und auch nach vorn
Auf Traurigkeit und Glück und auf "gewonnen" und "verloren"
Auf halben Weg begreift man auch des Lebens Poesie
Jedes Lachen braucht Melancholie
Gleich weit entfernt von der Nacht und dem Morgen
Erkenn ich sonnenklar, wohin ich geh
Ich mag die ganze Welt umarmen, weil ich seh
Die Rosen blühen sogar im Schnee
Auf halbem Weg bin ich zu Haus in meiner Haut
Ich komm mit mir gut aus habe selber mir mein Herz geklaut
Denn wer sich selbst nicht mag, der hat
Im Leben wenig Spaß keine Liebe und kein Irgendwas
Auf halben Weg im Sternenschien habe ich entdeckt
Wie süß die Mitte meines ungezähnten Lebens schmeckt
Auf halben Weg zum Glücklichsein
Ging's mir nie wirklich mies keine Hölle ohne Paradies
Ich habe gelernt, es sind nur Illusionen
Die Sensationen, die die Welt so mag
Das größte Abenteuer, das ich vor mir habe
Bin ich und dieser neue Tag
Auf halben Weg bleib ich kurzstehen denn mittendrin
Beginnt man einzusehn das Ende Gibt dem Anfang Sinn
Auf halben Weg bergrieft man auch des Lebens Poesie
Jedes Lachen braucht Melancholie
Auf halben Weg ist mein Roman kein Märchen mehr
So viel hat sich getan doch viele Seiten blieben leer
Auf halben Weg fang ich erst an zu tun, was ich tun soll...
Und ich schreib die leeren Seiten voll
No Meio do Caminho
No meio do caminho, a gente olha pra trás e pra frente
Pra tristeza e pra alegria, e pro "ganhei" e "perdi"
No meio do caminho, a gente entende a poesia da vida
Todo riso precisa de melancolia
Igual distante da noite e da manhã
Eu vejo claramente pra onde vou
Quero abraçar o mundo todo, porque eu vejo
As rosas florescem até na neve
No meio do caminho, estou em casa na minha pele
Me dou bem comigo mesmo, roubei meu próprio coração
Porque quem não gosta de si mesmo, tem
Na vida pouca diversão, sem amor e sem nada
No meio do caminho, sob a luz das estrelas, descobri
Como é doce o meio da minha vida indomada
No meio do caminho pra ser feliz
Nunca estive realmente mal, não há inferno sem paraíso
Aprendi que são só ilusões
As sensações que o mundo tanto ama
A maior aventura que tenho pela frente
Sou eu e este novo dia
No meio do caminho, paro um pouco, porque no meio
Começa a se entender que o fim dá sentido ao começo
No meio do caminho, a gente entende a poesia da vida
Todo riso precisa de melancolia
No meio do caminho, meu romance não é mais um conto de fadas
Tanta coisa aconteceu, mas muitas páginas ficaram em branco
No meio do caminho, eu começo a fazer o que devo...
E vou preencher as páginas em branco.