395px

Arder

Nachtgeschrei

Ardeo

Ich ging der welt verloren
Allen menschen unbekannt
Ausgestoßen und vergessen fand ich mich
In einem fremden land

Doch heute nacht noch muss ich leuchten
Hab zu lange mich versteckt
Hör den sturmwind nach mir rufen
Der den adler in mir weckt

Lasst mich bis zur sonne ziehen
Dahin wo die sterne sind
Und ich schreib mit feuerschwingen
Letzte worte in den wind
Und ich breite meine schwingen
Über eine kalte welt
Will mich an der sonne wärmen
Die mich noch am leben hält

Ich stürz ins nichts die holme brechen
Meine flügel werden kalt
Da ist nichts was mich am leeren
Weiten himmel hält

Lodernd wie die hellsten sterne
Brenn ich ein loch ins himmelszelt
Noch im fallen strahle ich
Wie eine fackel in die welt

Lasst mich bis zur sonne ziehen...

Unter meinen federn
Ist kein wind mehr der mich trägt
Es zieht mich immer tiefer
Bis es mich erschlägt
Ist denn kein gott am himmel
Der in allmacht alles sieht
Der blick wirft anker in die sterne
Und ich spreche mein gebet

Lasst mich bis zur sonne ziehen...

Arder

Eu me perdi no mundo
Desconhecido por toda a gente
Expulso e esquecido, me encontrei
Em uma terra estranha

Mas hoje à noite eu preciso brilhar
Me escondi tempo demais
Ouço o vento tempestuoso me chamando
Que desperta a águia em mim

Deixem-me ir até o sol
Lá onde estão as estrelas
E eu escrevo com asas de fogo
Últimas palavras ao vento
E eu estendo minhas asas
Sobre um mundo frio
Quero me aquecer no sol
Que ainda me mantém vivo

Eu me jogo no vazio, as asas quebram
Minhas penas ficam frias
Não há nada que me segure
Neste céu vazio

Ardendo como as estrelas mais brilhantes
Queimo um buraco na tenda do céu
Ainda caindo, eu brilho
Como uma tocha para o mundo

Deixem-me ir até o sol...

Sob minhas penas
Não há mais vento que me carregue
Me puxa cada vez mais fundo
Até que me derrube
Não há deus no céu
Que em toda a sua força tudo vê
O olhar lança âncoras nas estrelas
E eu faço minha oração

Deixem-me ir até o sol...

Composição: