Dezemberabend
Das Gold des Tages ist begraben,
der Teer der Nacht kriecht in den Fugen.
Der Schnee knirscht bei jedem Tritt -
Der Abend kommt still und leise.
Raben thronen auf den knorrigen Bäumen,
des Winters Trauer lebt in meinen Träumen.
Der Eismond lauert in den Eisgrüften,
Totenstille hängt in den frostigen Lüften.
Die Tannen beugen sich der Dunkelheit,
fürchten sich vor den kalten Nebeln.
Der graue Windmond ist der Zeit entflohen,
das schwache Herbstlicht dem Kummer entronnen.
Raben thronen auf den knorrigen Bäumen,
des Winters Trauer lebt in meinen Träumen.
Der Eismond lauert in den Eisgrüften,
Totenstille hängt in den frostigen Lüften.
Kein schwacher Laut die nackte Luft erhellt,
kein grelles Jammern aus dem Dickicht hallt.
Der Zyklus steht still und ist erfroren,
die Freud' ward dem Grund entnommen.
Raben thronen auf den knorrigen Bäumen,
des Winters Trauer lebt in meinen Träumen.
Der Eismond lauert in den Eisgrüften,
Totenstille hängt in den frostigen Lüften.
Der Winterstern wacht über mir…
Noite de Dezembro
O ouro do dia está enterrado,
o breu da noite rasteja nas fendas.
A neve range a cada passo -
a noite chega calma e silenciosa.
Corvos reinam nas árvores retorcidas,
a tristeza do inverno vive nos meus sonhos.
A lua de gelo espreita nas cavernas geladas,
a morte paira no ar gélido.
As árvores se curvam para a escuridão,
têm medo das névoas frias.
A lua cinza do vento fugiu do tempo,
a fraca luz do outono escapou da tristeza.
Corvos reinam nas árvores retorcidas,
a tristeza do inverno vive nos meus sonhos.
A lua de gelo espreita nas cavernas geladas,
a morte paira no ar gélido.
Nenhum som fraco ilumina o ar nu,
nem um lamento agudo ecoa do matagal.
O ciclo está parado e congelado,
a alegria foi arrancada da raiz.
Corvos reinam nas árvores retorcidas,
a tristeza do inverno vive nos meus sonhos.
A lua de gelo espreita nas cavernas geladas,
a morte paira no ar gélido.
A estrela do inverno vigia sobre mim…