Tradução gerada automaticamente

exibições de letras 484

Dornröschen

Unheilig

Letra

Nossa tradução não tem a mesma quantidade de linhas que a versão original, ajude-nos a sincronizar para habilitar todos modos de tradução.

Dornröschen

Vorzeiten war ein König und eine Königin,
die sprachen jeden Tag:
"Ach, wenn wir doch ein Kind hätten!",
und kriegten immer keins.
Da trug es sich zu, als die Königin einmal im Bade saß,
dass ein Frosch aus dem Wasser ans Land kroch und zu ihr sprach:
"Dein Wunsch wird erfüllt werden, ehe ein Jahr vergeht,
du wirst eine Tochter zur Welt bringen."
Was der Frosch gesagt hatte, das geschah,
und die Königin gebar ein Mädchen,
das war so schön,
dass der König vor Freude hupfte und ein großes Fest anstellte.
Er lud nicht bloß seine Verwandten, Freunde und Bekannten,
sondern auch die weisen Frauen dazu ein,
damit sie dem Kind hold und gewogen wären.
Es waren ihrer dreizehn in seinem Reiche,
weil er aber nur zwölf goldene Teller hatte,
von welchen sie essen sollten,
so musste eine von ihnen zuhause bleiben.
Das Fest wurde mit aller Pracht gefeiert,
und als es zu Ende war,
beschenken die weisen Frauen das Kind mit ihren Wundergaben:
die eine mit Tugend, die andere mit Schönheit, die dritte mit Reichtum,
und so mit allem, was auf der Welt zu wünschen ist.
Als elf ihre Sprüche eben getan hatten,
trat plötzlich die dreizehnte herein.
Sie wollte sich dafür rächen, dass sie nicht eingeladen war,
und ohne jemanden zu grüßen oder nur anzusehen,
rief sie mit lauter Stimme:
"Die Königstochter soll sich in ihrem fünfzehnten Jahr
an einer Spindel stechen und tot hinfallen."
Und ohne ein Wort zu sprechen,
kehrte sie sich um und verließ den Saal.
Alle waren erschrocken,
da trat die zwölfte hervor,
die ihren Wunsch noch übrig hatte,
und weil sie den bösen Spruch nicht aufheben,
sondern nur ihn mildern konnte,
so sagte sie:
"Es soll aber kein Tod sein,
sondern ein hundertjähriger tiefer Schlaf,
in welchen die Königstochter fällt."
Der König, der sein liebes Kind vor dem Unglück gern bewahren wollte,
ließ den Befehl ausgehen,
dass alle Spindeln in dem Königreich verbrannt werden sollten.
An dem Mädchen aber wurden die Gaben der weisen Frauen sämtlich erfüllt,
denn es war so schön, sittsam, freundlich und verständig,
dass es jedermann, der es ansah, lieb haben musste.
Es geschah, dass an dem Tage, an dem es gerade fünfzehn Jahre alt wurde,
der König und die Königin nicht zu Hause waren
und das Mädchen ganz allein im Schloss zurückblieb.
Da ging es überall herum,
besah Stuben und Kammern, wie es Lust hatte,
und kam endlich auch an einen alten Turm.
Es stieg die enge Wendeltreppe hinauf
und gelangte zu einer kleinen Türe.
In dem Schloss steckte ein verrosteter Schlüssel,
und als es ihn umdrehte, sprang die Tür auf.
Da saß in einem kleinen Stübchen eine alte Frau mit einer Spindel
und spann emsig ihren Flachs.
"Guten Tag, du altes Mütterchen", sprach die Königstochter,
"was machst du da?"
"Ich spinne", sagte die Alte und nickte mit dem Kopf.
"Was ist das für ein Ding, das so lustig herumspringt?"
sprach das Mädchen,
nahm die Spindel und wollte auch spinnen.
Kaum hatte sie aber die Spindel angerührt,
so ging der Zauberspruch in Erfüllung,
und sie stach sich damit in den Finger.
In diesem Augenblick fiel sie auf das Bett nieder, das da stand,
und lag in einem tiefen Schlaf.
Und dieser Schlaf verbreitete sich über das ganze Schloss:
der König und die Königin,
die eben heimgekommen und in den Saal getreten waren,
fingen an einzuschlafen,
und der ganze Hofstaat mit ihnen.
Da schliefen auch die Pferde im Stall,
die Hunde im Hof, die Tauben auf dem Dache, die Fliegen an der Wand,
ja, das Feuer, das auf dem Herd flackerte, ward still und schlief ein,
und der Braten hörte auf zu brutzeln,
und der Koch,
der den Küchenjungen, weil er etwas versehen hatte,
an den Haaren ziehen wollte,
ließ ihn los und schlief.
Und der Wind legte sich,
und auf den Bäumen vor dem Schloss regte sich kein Blättchen mehr.
Rings um das Schloss aber begann eine Dornenhecke zu wachsen,
die jedes Jahr höher wurde
und endlich das ganze Schloss umzog und darüber hinaus wuchs,
dass gar nichts mehr davon
zu sehen war,
selbst nicht die Fahne auf dem Dach.
Es ging aber die Sage in dem Land
von dem schönen schlafenden Dornröschen,
denn so wurde die Königstochter genannt,
so dass von Zeit zu Zeit Königssöhne kamen
und durch die Hecke in das Schloss dringen wollten.
Es war ihnen aber nicht möglich,
denn die Dornen, als hätten sie Hände, hielten fest zusammen,
und die Jünglinge blieben darin hängen.
Nach langen, langen Jahren kam wieder einmal ein Königssohn in das Land
und hörte, wie ein alter Mann von der Dornenhecke erzählte,
es sollte ein Schloss dahinter stehen,
in welchem eine wunderschöne Königstochter, Dornröschen genannt,
schon seit hundert Jahren schliefe,
und mit ihr schliefe der König und die Königin und der ganze Hofstaat.
Er wusste auch von seinem Großvater,
dass schon viele Königssöhne gekommen wären
und versucht hätten, durch die Dornenhecke zu dringen,
aber sie wären darin hängengeblieben.
Da sprach der Jüngling:
"Ich fürchte mich nicht,
ich will hinaus und das schöne Dornröschen sehen."
Der gute Alte mochte ihm abraten, wie er wollte,
er hörte nicht auf seine Worte.
Nun waren aber gerade die hundert Jahre verflossen,
und der Tag war gekommen, wo Dornröschen wieder erwachen sollte.
Als der Königssohn sich der Dornenhecke näherte,
waren es lauter große schöne Blumen,
sie taten sich von selbst auseinander
und ließen ihn unbeschädigt hindurch,
und hinter ihm taten sie sich wieder als eine Hecke zusammen.
Im Schlosshof sah er die Pferde und scheckigen Jagdhunde
liegen und schlafen,
auf dem Dache saßen die Tauben
und hatten das Köpfchen unter den Flügel gesteckt.
Und als er ins Haus kam,
schliefen die Fliegen an der Wand,
der Koch in der Küche hielt noch die Hand,
als wollte er den Jungen anpacken,
und die Magd saß vor dem schwarzen Huhn,
das sollte gerupft werden.
Da ging er weiter
und sah im Saale den ganzen Hofstaat
liegen und schlafen,
und oben bei dem Throne lag der König und die Königin.
Da ging er noch weiter,
und alles war so still, dass einer seinen Atem hören konnte,
und endlich kam er zu dem Turm
und öffnete die Türe zu der kleinen Stube, in der Dornröschen schlief.
Da lag es und war so schön,
dass er die Augen nicht abwenden konnte,
und er bückte sich und gab ihm einen Kuss.
Wie er es mit dem Kuss berührt hatte,
schlug Dornröschen die Augen auf,
erwachte und blickte ihn ganz freundlich an.
Da gingen sie zusammen herab,
und der König erwachte und die Königin und der ganze Hofstaat
und sahen einander mit großen Augen an.
Und die Pferde im Hof standen auf und rüttelten sich;
die Jagdhunde sprangen und wedelten;
die Tauben auf dem Dach zogen das Köpfchen unterm Flügel hervor,
sahen umher und flogen ins Feld;
die Fliegen an den Wänden krochen weiter;
das Feuer in der Küche erhob sich, flackerte und kochte das Essen;
der Braten fing wieder an zu brutzeln;
und der Koch gab dem Jungen eine Ohrfeige, dass er schrie;
und die Magd rupfte das Huhn fertig.
Und da wurde die Hochzeit des Königssohns
mit dem Dornröschen in aller Pracht gefeiert,
und sie lebten vergnügt bis an ihr Ende.

A Bela Adormecida

Era uma vez um rei e uma rainha,
que diziam todo dia:
"Ah, se ao menos tivéssemos um filho!",
e nunca conseguiam ter nenhum.
Certa vez, enquanto a rainha tomava banho,
um sapo saiu da água e falou com ela:
"Seu desejo será realizado antes de um ano,
você terá uma filha."
O que o sapo disse aconteceu,
e a rainha deu à luz uma menina,
que era tão linda,
que o rei pulou de alegria e fez uma grande festa.
Ele convidou não só seus parentes, amigos e conhecidos,
mas também as sábias do reino,
para que fossem bondosas com a criança.
Eram treze no total,
mas como ele só tinha doze pratos de ouro,
uma delas teve que ficar de fora.
A festa foi celebrada com toda pompa,
e quando terminou,
as sábias presentearam a menina com seus dons maravilhosos:
uma deu virtude, outra deu beleza, a terceira deu riqueza,
e assim com tudo que se pode desejar no mundo.
Quando as onze já tinham feito suas bênçãos,
de repente a décima terceira entrou.
Ela queria se vingar por não ter sido convidada,
e sem cumprimentar ninguém ou olhar para ninguém,
gritou em voz alta:
"A princesa se ferirá com uma roca aos quinze anos
e cairá morta."
E sem dizer mais nada,
virou-se e saiu da sala.
Todos ficaram assustados,
aí a décima segunda se adiantou,
que ainda tinha seu desejo a fazer,
e como não podia anular a maldição,
só conseguiu amenizá-la,
dizendo:
"Mas não será a morte,
só um sono profundo de cem anos,
no qual a princesa cairá."
O rei, que queria proteger sua amada filha do infortúnio,
disse que todas as rocas do reino deveriam ser queimadas.
Mas as bênçãos das sábias se cumpriram na menina,
pois ela era tão linda, recatada, gentil e sábia,
que todos que a viam se apaixonavam por ela.
Aconteceu que no dia em que ela completou quinze anos,
o rei e a rainha não estavam em casa
e a menina ficou sozinha no castelo.
Ela andou por toda parte,
explorou os cômodos e os quartos como quis,
e finalmente chegou a uma torre antiga.
Subiu a escada em espiral
e encontrou uma porta pequena.
Na sala havia uma chave enferrujada,
e ao girá-la, a porta se abriu.
Dentro, uma velha estava com uma roca,
tecendo seu linho.
"Bom dia, vovó", disse a princesa,
"o que você está fazendo?"
"Estou fiando", respondeu a velha, acenando com a cabeça.
"O que é isso que pula tão alegremente?"
perguntou a menina,
tomou a roca e quis também fiar.
Mal tocou na roca,
o feitiço se cumpriu,
e ela se feriu no dedo.
Nesse instante, caiu na cama que estava ali
e adormeceu profundamente.
E esse sono se espalhou por todo o castelo:
o rei e a rainha,
que acabavam de chegar e entraram na sala,
começaram a dormir,
e toda a corte com eles.
Os cavalos no estábulo também dormiram,
os cães no pátio, as pombas no telhado, as moscas na parede,
sim, o fogo que queimava no fogão se apagou e dormiu,
e o assado parou de chiar,
e o cozinheiro,
que queria puxar as orelhas do ajudante por um erro,
soltou-o e dormiu.
E o vento parou,
e nas árvores em frente ao castelo não se movia uma folha.
Ao redor do castelo, uma cerca de espinhos começou a crescer,
que a cada ano aumentava
e finalmente cercou todo o castelo e cresceu tanto,
que nada mais podia ser visto,
nem mesmo a bandeira no telhado.
Mas a lenda se espalhou pelo país
sobre a bela adormecida, Dornröschen,
que era como a princesa era chamada,
então, de tempos em tempos, príncipes vinham
para tentar atravessar a cerca de espinhos.
Mas não conseguiam,
pois os espinhos, como se tivessem mãos, se seguravam firmemente,
e os jovens ficavam presos.
Após muitos, muitos anos, um príncipe chegou ao país
e ouviu um velho contar sobre a cerca de espinhos,
dizendo que atrás dela havia um castelo,
onde uma linda princesa, chamada Dornröschen,
estava dormindo há cem anos,
e com ela dormiam o rei, a rainha e toda a corte.
Ele também soube de seu avô,
que muitos príncipes já tinham vindo
e tentado atravessar a cerca de espinhos,
mas tinham ficado presos.
Então o jovem disse:
"Não tenho medo,
vou lá ver a bela Dornröschen."
O bom velho tentou dissuadi-lo, mas ele não ouviu.
Agora, os cem anos haviam se passado,
e o dia chegara em que Dornröschen deveria acordar.
Quando o príncipe se aproximou da cerca de espinhos,
eram todas flores grandes e lindas,
elas se abriram sozinhas
e o deixaram passar sem se ferir,
e atrás dele, voltaram a se fechar como uma cerca.
No pátio do castelo, viu os cavalos e os cães de caça
dormindo,
e no telhado, as pombas
tinham a cabeça debaixo da asa.
E ao entrar na casa,
as moscas na parede dormiam,
o cozinheiro ainda segurava a mão,
como se quisesse pegar o jovem,
e a criada estava diante da galinha preta,
que deveria ser depenada.
Então ele seguiu em frente
e viu na sala toda a corte
dormindo,
e em cima do trono estavam o rei e a rainha.
Ele continuou,
e tudo estava tão silencioso que se podia ouvir a própria respiração,
e finalmente chegou à torre
e abriu a porta da pequena sala onde Dornröschen dormia.
Ela estava lá, tão linda,
que ele não conseguia desviar o olhar,
e se inclinou e lhe deu um beijo.
Assim que a beijou,
Dornröschen abriu os olhos,
acordou e olhou para ele com um sorriso.
Então desceram juntos,
e o rei acordou, a rainha e toda a corte
e se olharam com grandes olhos.
E os cavalos no pátio se levantaram e se sacudiram;
os cães de caça pularam e abanaram o rabo;
as pombas no telhado tiraram a cabeça de debaixo da asa,
olharam ao redor e voaram para o campo;
as moscas nas paredes continuaram a se mover;
o fogo na cozinha se levantou, crepitou e cozinhou a comida;
o assado começou a chiar novamente;
e o cozinheiro deu um tapa no jovem, que gritou;
e a criada terminou de depenar a galinha.
E assim foi celebrada a festa de casamento do príncipe
com Dornröschen em grande estilo,
e viveram felizes até o fim.


Comentários

Envie dúvidas, explicações e curiosidades sobre a letra

0 / 500

Faça parte  dessa comunidade 

Tire dúvidas sobre idiomas, interaja com outros fãs de Unheilig e vá além da letra da música.

Conheça o Letras Academy

Enviar para a central de dúvidas?

Dúvidas enviadas podem receber respostas de professores e alunos da plataforma.

Fixe este conteúdo com a aula:

0 / 500

Opções de seleção