Auf einer steilen Klippe oben,
steht ein geheimnisvoller Turm.
Dunkle Wolken, aufgewühlte Wogen,
peitschender Regen, tosender Sturm.

Im Turm befindet sich ein kleines Zimmer,
unerreichbar hoch versteckt.
Man sieht im matten Fackelschimmer,
wie ein krankes Hirn am Wahnsinn leckt.

Schließt die Tore, löscht das Licht,
verhaltet Euch mucksmäuschenstill.
Das Wesen kennt die Gnade nicht,
es schleppt euch fort, macht was es will.

Gebt acht!
Das Wesen lauert in der Nacht!
Es ist wieder aufgewacht!
ES ist versteckt irgendwo hier!
Vielleicht gerade hinter Dir...

Ampullen, Röhren, Glaszylinder,
vollgefüllt mit rotem Sud.
Es brodelt, kocht, läuft schäumend über
und verdampft in heißer Glut.

Durch Schläuche rinnt das Destilat,
tropft funkelnd ins Gefäß aus Ton,
er trinkt es aus und setzt die Saat,
in seinem Kopf bemerkt er's schon.

Wenn's dunkel wird, rat' ich: gebt acht!
Bringt euer Weib in Sicherheit!
Es schleicht umher in finsterer Nacht,
hört Ihr, es ist nicht mehr weit...

Gebt acht!
Das Wesen lauert in der Nacht!
Es ist wieder aufgewacht!
ES ist versteckt irgendwo hier!
Vielleicht gerade hinter Dir...

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